Wer Frieden will, muss Frieden denken!

Das erste Friedensfest in Falkenhagen (Mark) ist Geschichte – und schon jetzt steht fest: Es soll eine Fortsetzung geben.
Wenn man zum ersten Mal eine Veranstaltung dieser Größenordnung organisiert, bleibt bis zum Veranstaltungstag die große Frage: Wie wird sie angenommen? Kommen 50 Menschen, 100 oder vielleicht noch mehr?
Die Antwort hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen.
Bereits als Sternfahrt machten sich knapp 40 Radfahrerinnen und Radfahrer aus sechs Startorten auf den Weg nach Falkenhagen. Gestartet wurde in Fürstenwalde, Heinersdorf, Frankfurt (Oder), Lebus, Seelow und Müncheberg.
Viele weitere Gäste kamen mit dem Auto, teilweise sogar aus Berlin und von noch weiter her. Und zahlreiche Falkenhagener nutzten den kurzen Weg und kamen einfach zu Fuß vorbei.
Am Nachmittag hielten sich durchgehend zwischen 80 und 140 Gäste auf dem Veranstaltungsgelände auf. Besonders schön war, dass viele Familien mit Kindern unserer Einladung gefolgt waren. Die Kinder nutzten die verschiedenen Angebote, während bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen viel Zeit für Gespräche und Begegnungen blieb.
Doch die Menschen kamen nicht nur nach Falkenhagen, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Viele wollten mit ihrer Teilnahme zugleich ein Zeichen setzen: für Frieden und Abrüstung und gegen den Irrweg einer immer weiter vorangetriebenen Aufrüstung.
Wer Frieden will, muss Frieden denken
Unser Motto lautete ganz bewusst:
„Wer Frieden will, muss Frieden denken!“
Es ist der Gegenentwurf zur alten Formel „Si vis pacem, para bellum“ – „Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.“
Wir halten diese Logik heute für einen gefährlichen Irrweg. Immer mehr Waffen schaffen nicht automatisch mehr Sicherheit. Im Gegenteil: Eine immer weiter vorangetriebene Aufrüstung erhöht die Gefahr von Konfrontation und militärischer Eskalation.
Gleichzeitig werden dafür enorme finanzielle Mittel gebunden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. Während Milliarden zusätzlich in Rüstung fließen, schließen Krankenhäuser, Lehrkräfte fehlen und vielerorts warten Schulen, Kitas und andere öffentliche Einrichtungen seit Jahren auf notwendige Investitionen.
Friedenspolitik bedeutet für uns deshalb nicht Naivität. Sie bedeutet, Diplomatie, Verständigung und Zusammenarbeit wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen und der Vorstellung zu widersprechen, Sicherheit ließe sich dauerhaft vor allem durch immer mehr Waffen herstellen.
Ein besonderer Abschluss mit Tino Eisbrenner
Am Abend füllte sich das Gelände noch einmal deutlich. Rund 180 Gäste kamen zum Konzert von Tino Eisbrenner und erlebten einen besonderen Abschluss unseres ersten Friedensfestes.
Fast zwei Stunden stand Tino auf der Bühne und begeisterte das Publikum.
Das war alles andere als selbstverständlich: Erst am Vortag hatte auf seinem Vier Winde Hof in Plath bereits zum 24. Mal sein Festival „Musik statt Krieg“ stattgefunden. Trotz der Anstrengungen des Vortages und der anschließenden Fahrt nach Falkenhagen ließ er es sich nicht nehmen, bei unserem Friedensfest dabei zu sein.
Vielen Dank, Tino, für diesen wunderbaren Abend!
Wer Tino Eisbrenner wieder live erleben möchte, hat dazu bereits am 6. Februar 2027 Gelegenheit. Dann ist er mit seinem Programm „Deutschland. Ein Wintermärchen.“ in der Kulturfabrik Fürstenwalde zu Gast.
Der Eintritt ist frei. Kostenlose Tickets gibt es unter:
Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben
Ein besonderer Dank gilt der Falkenhagener Bürgermeisterin Bärbel Mede und der Gemeinde Falkenhagen (Mark) für die Bereitstellung der Sport- und Freizeitanlage und die Unterstützung unserer Veranstaltung.
Ein solches Fest lässt sich aber vor allem nicht ohne die vielen Menschen organisieren, die im Hintergrund mit anpacken.
Deshalb danken wir allen Helferinnen und Helfern, die vorbereitet und aufgebaut, Kuchen gebacken, gegrillt, Getränke ausgegeben, die Angebote für Kinder betreut, die Sternfahrten begleitet und am Ende auch wieder mit aufgeräumt haben.
Danke ebenso an alle weiteren Unterstützer und Mitwirkenden – und natürlich an jeden einzelnen Gast, der den Weg nach Falkenhagen gefunden hat.
Ihr alle habt dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein wunderbarer Tag geworden ist.
Und deshalb steht bereits jetzt fest:
Am 28. August 2027 sehen wir uns wieder!
Das nächste Friedensfest in Falkenhagen (Mark) ist für Samstag, den 28. August 2027, geplant. Die ersten Überlegungen dafür haben bereits begonnen.
Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen und zugleich ein sichtbares Zeichen für Frieden, Verständigung und Abrüstung zu setzen.
Wer unsere Veranstaltungen und die damit verbundene Arbeit finanziell unterstützen möchte, kann dies über die Spendenseite des BSW-Kreisverbandes Oder-Spree tun:
🕊️ Wer Frieden will, muss Frieden denken.




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